Banner_50_Jahre04
Besucherzähler

HP

Leseproben

BuiltWithNOF
Die heilende Madonna 6

Renate Danihel

Die heilende Madonna

Die Madonna möchte, dass ich das alles aufschreibe, also mach ich das. Ich trau mir nicht, ihr zu widersprechen, denn sie kann sehr streng sein.
Ich bin total erledigt, ich musste nachts durchbeten für Leute, die sowieso nichts glauben, nur damit die nicht ganz verloren sind, wenn sie einmal vor Gott stehen. Ich darf mich aber nicht beklagen, weil das nach der Meinung der Madonna zu meinen Pflichten gehört.
Ich schaue, dass ich aus dem Bett rauskomme, weil das Telefon läutet und stoße mir meinen Zeh an der Bettkante, weil ich noch halb schlafe und könnte schreien vor Schmerzen. Dieser Tag fängt ja schon wieder gut an. Als ich endlich hinkomme zum Telefon, hat der Anrufer aufgelegt. Aber lange Zeit zum Ärgern hab ich nicht, weil mir die Madonna erscheint mit einer Botschaft:

Meine Tochter, ich verlange viel von dir, aber du kannst viele Menschen retten mit deinen Gebeten. Ich bin sehr traurig, weil die Leute ohne Glauben sind und weil sie sich nicht ändern wollen, darum bist du auserwählt.

Meine Tochter, du bist mir eine große Hilfe und du hast schon viel erreicht. Du musst weiter kämpfen und nie aufgeben, denn ich werde siegen. Die Menschen werden sich wundern, wozu der Himmel imstande ist, wenn sie so weitermachen. Aber noch gebe ich den Menschen Zeit, umzukehren. Ich gebe Zeichen, wie die weinende Madonna, da haben die Leute einen Ort, wo ihnen geholfen werden kann. Wo meine Tochter mit ihrer Stigmata so viel für die verlorenen Menschen tun kann, wenn sie es nur begreifen würden.
Aber dieser Einsatz von meiner Tochter und ihrer Helferin, die auch viel betet und die ihr treu zur Seite steht, ist nicht umsonst, es werden viele gerettet.

Ich habe keine Zeit zum Ausruhen, weil viele Leute kommen. Sie wollen geheilt werden, verstehen aber nicht, dass sie selber auch was tun müssen; z. B. beten: Sie denken, ich mach das und sie brauchen nichts tun dafür. Das wäre ja einfach, aber so geht das nicht.

Ein Ehepaar hat sich angemeldet, sie kommen eine Stunde zu spät. Meine ganzen Termine kommen durcheinander. Als ich sie frage, was für Schmerzen sie haben, zählen sie gleich zwanzig Krankheiten auf, die alle gleich geheilt werden sollen. Dann kommen noch die Krankheiten der Tochter, die nicht dabei ist, und der übrigen Verwandtschaft dazu. Die spinnen wohl, was man da alles erlebt.

Am Nachmittag stehen plötzlich sechs Leute vor der Tür, ohne Anmeldung. Die denken wohl, dass Frechheit siegt und dass Tag der offenen Tür ist. Ich habe sie zwar reingelassen, aber nächstes Mal müssen sie sich anmelden.

Eine verzeifelte Frau ruft mich an, ihr Kind ist schwer krank und die Ärzte sehen keine Hoffnung mehr (Krebs im Endstadium). Da kann nur noch der Himmel helfen, aber versprechen kann ich nichts, weil die Heilungen von Gott und der Madonna gemacht werden.  Weil ich ein Werkzeug Gottes bin, werde ich eingesetzt und muss mehrere Nächte durchbeten, damit dem Kind geholfen wird. Auch muss ich manchmal Krankheiten von den Menschen übernehmen, wenn die Madonna das will. Ja, sie verlangt sehr viel von mir. Das kann man nur mit Hilfe von oben schaffen.

Ich wundere mich sowieso, dass ich überhaupt noch stehen kann bei dem Arbeitspensum, aber wenn ich jammere, werde ich von der Madonna zurechtgewiesen. Ich habe gefälligst meine Pflicht zu tun, weil ich auserwählt bin.
Aber wenn ich wieder ein Dankschreiben bekomme, weil durch mein Beten und meine Opfer die Leute geheilt worden sind, freue ich mich.

Franziskus ruft mich an, er ist offensichtlich wieder besoffen. Seine Frau ist schwer krank und er hat jeden Tag einen Rausch. Ich kann kaum verstehen was er sagt. Seine Tochter ist jetzt am Telefon, sie bittet mich, ich soll bei der Madonna bitten, dass sie ihrer Mutter hilft. Ich verspreche ihr, dass ich mein Möglichstes tue, alles andere liegt bei Gott und der Madonna.

Die Heilungen bei mir haben sich herum gesprochen. Ich bekomme viele Bittbriefe aus der ganzen Welt. Ich kann sie nicht alle beantworten, darum mache ich bei jedem Brief, den ich gelesen habe, ein Gebet und überlasse es der Madonna, ob sie hilft oder nicht. .....

DIN A5, 36-seitig, Bestell-Nr. 144

zurück zur Homepage Pfeil weiter zur Bestellung Pfeil

Dieses Buch ist auch als eBook erhältlich! Bestell-Nr. e144

[Anneliese Michel] [Ablässe/Stoßgebete] [Apokalypse] [Auch der Himmel lacht] [Betracht. Lebensideal] [Brot des Lebens] [Bruder Georg] [Christliche Meditation] [Christus in Lanciano] [Christus kommt bald] [Der himmlische Hof] [Der Weg Rußlands] [Das Paradies] [Der Tod u. d. Fegfeuer] [Die Hölle existiert] [Die heilende Madonna] [Die Barmh. Gottes] [Die Hl. Brigitta] [Ein Wort von drüben] [Gebetbüchlein hl Josef] [Gebetsjuwelen] [Gegen jede Krankheit...] [Geschichten a m Leben] [Goldener Rosenkranz] [Hl. Colombiere] [Hl. Philomena] [Heimkehr 2] [Herz-Jesu-Buch] [Jesus lehre uns beten] [Judas Thaddäus] [Keiner wills glauben] [Kleiner Katechismus] [Kostbare Aufopferung] [Leitsterne z. Himmel] [Nimm Dein Bett u. geh] [Nur eine H. Vertrauen] [Obermauerbach] [Ohne Priester kein ...] [Pribram] [So wahr Gott lebt...] [Strahlendes Licht...] [Sünderkreuzzug] [Tägl. Gang z. Fegfeuer] [Vorauss. Egger Gilge] [Vater, Mutter, segne...] [Wachet und betet!]